| 1688 |
Mit Isaak Wolf wird der erste jüdische Einwohner Steinsfurts urkundlich erwähnt. |
| 1803 |
Vier jüdische Familien leben in Steinsfurt. |
| 1825 |
Die Zahl der Juden umfasst 35 Personen. |
| 1827 |
Die Steinsfurter jüdische Gemeinde wird dem Rabbinatsbezirk Sinsheim zugeordnet. |
| 1862 |
Gesetz zur bürgerlichen Gleichstellung der Juden in Baden: Juden und Christen sind gleichbereichtigte Bürger. |
| 1871 |
Die Zahl der jüdischen Einwohner Steinsfurts erreicht mit 83 Personen ihren Höchststand. |
| 1892 |
Kauf des Grundstücks in der Adersbacher Straße für die neue Synagoge. |
| 1893 |
Grundsteinlegung und Baubeginn der neuen Synagoge. |
| 1894 |
Einweihung der neuen Synagoge. |
| 1933 |
Bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten leben noch 32 Juden in Steinsfurt. |
| 1937 |
Verkauf der Synagoge an benachbarte Familie, die das Gebäude als Lagerraum nutzt. |
| 1938 |
Während der Reichspogromnacht wird die Synagoge nicht zerstört, da die neuen Besitzer sich gegen die Inbrandsetzung ihrer Immobilie wehren.
Vorübergehende Verhaftung von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. |
| 1940 |
Die letzten Juden aus Steinsfurt entkommen ins Ausland. |
| 1945 |
Bei Kriegsende wird das Dach der ehemaligen Synagoge beschädigt und repariert. |
| um 1980 |
Planung des Abrisses der ehemaligen Synagoge, der durch Privatinitiativen verhindert wird. |
| 1992 |
Gründung des Vereins Alte Synagoge Steinsfurt e.V. |
| 2007 |
Erbpachtvertrag zwischen der Stadt Sinsheim und dem Verein Alte Synagoge Steinsfurt e.V. schafft die rechtlichen Voraussetzungen zum Beginn der Sanierungsmaßnahmen. |
| 2007 |
Sanierung des Daches; Reinigung der Innenwände; Ausbesserung der Fenster. |