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Aktuell: Präsentation der Themenkarte Jüdisches Leben im Kraichgau (13. April 2008)
An vier verschiedenen Schulen des Kraichgaus erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Heidelberger Hochschule für Jüdische Studien die Ausarbeitung einer Themenkarte, welche auf die zahlreichen jüdischen Kulturdenkmäler im Kraichgau verweist und deren Bedeutung mittels einer Begleitbroschüre erläutert. Nach zwei Jahren akribischer Projektarbeit wurde am 13. April 2008 in Eichtersheim das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentiert.
Die öffentliche Veranstaltung im Foyer der Eichtersheimer Sonnenberghalle zur Präsentation der Themenkarte Jüdisches Leben im Kraichgau stieß auf ein überaus hohes Interesse. Dies verdeutlicht sich allein durch die mehr als 200 teilnehmenden Personen - darunter die Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl und Gert Weiskirchen, die Landräte Jürgen Schütz, Christoph Schnaudiegel und Detlef Piepenburg sowie die Bürgermeister zahlreicher Orte des Kraichgaus.
Gemeinsames Projekt von Schule und Universität
Professor Annette Weber beim Grußwort
Professor Annette Weber von der Hochschule für Jüdische Studien beim Grußwort
Zu den bemerkenswerten Aspekten dieses
Projekts gehört die erfolgreiche Kooperation von Universität und Schule. Schließlich entstand die Themenkarte durch die enge Zusammenarbeit von Studierenden der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und Schüler der Realschule Waibstadt, des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim, des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim und des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen. Mehrere Redner wiesen bei der Vorstellung der Themenkarte dementsprechend auf den bemerkenswerten Erfolg des nicht alltäglichen Zusammenwirkens dieser unterschiedlichen Bildungseinrichtungen hin.
Themenkarte als innovativer Beitrag zur Geschichte der Juden im Kraichgau
Präsentation der Themenkarte durch beteiligte Schüler
Präsentation der Themenkarte durch beteiligte Schüler
Die Themenkarte stellt einen gänzlich neuen Beitrag und Forschungsansatz zur Geschichte der Juden im Kraichgau dar. Schon ein erster Blick auf die Landkarte vermittelt einen prägnanten Eindruck vom ehemals pulsierenden jüdischen Leben des Kraichgaus, da alle jüdischen Kulturdenkmäler der Region vermerkt sind. Graphik und Layout, Maßstab und Legende der Karte sind sehr gut aufeinander abgestimmt, so dass sich der Betrachter schnell ein umfassendes Gesamtbild, aber auch detailliertere Einblicke verschaffen kann. Zur optimalen Orientierung vor Ort befinden sich auf der Rückseite die exakten Lagepläne ehemaliger jüdischer Einrichtungen in ausgewählten Gemeinden. Die umfangreiche Begleitbroschüre liefert in fachkundiger Aufbereitung detaillierte Informationen zu den ehemaligen jüdischen Gemeinden einzelner Orte und nennt Öffnungszeiten und Kontaktadressen von verschiedenen Kulturdenkmälern. Bemerkenswert ist die zweisprachige - deutsche und englische - Abfassung der Broschüre. Dies erleichtert einer breiteren Öffentlichkeit den Zugang zur vielfältigen jüdischen Geschichte, Kultur und Tradition des Kraichgaus.
Jüdisches Leben im Kraichgau – Jewish Life in the Kraichgau
Themenkarte mit Begleitbroschüre – topic card and by-lines
Verlag arte factum
ISBN 978-3-938560-08-2; ISSN 1863-0413
Preis 8,90 €
Im Handel erhältlich seit 14. April 2008.
Weitere Informationen zur Präsentation der Themenkarte
Aufnahmen anlässlich der Präsentation der Themenkarte
Mehr als 200 Besucher wohnten der Präsentation der Themenkarte bei Zwei Schülerinnen des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim führten durch die Veranstaltung
Mehr als 200 Besucher wohnten der Präsentation der Themenkarte bei Zwei Schülerinnen des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim führten durch die Veranstaltung
Fritz Brandt David Seldner
Fritz Brandt, Bürgermeister der Gemeinde Angelbachtal, beim Grußwort David Seldner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Oberrats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, bei seiner Ansprache
Schüler bei der Präsentation ihres Projekts Nach der Veranstaltung lud der Verein Alte Synagoge Steinsfurt e.V. zu einem Empfang
Schüler bei der Präsentation ihres Projekts Nach der Veranstaltung lud der Verein Alte Synagoge Steinsfurt e.V. zu einem Empfang
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